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Erstellt: Januar 2004

Lago Maggiore / Lesa / Massino Visconti 1997

Im Februar 1997 entflohen wir kurzfristig der Winterkälte und hatten den Lago Maggiore innerhalb 6 Stunden Fahrzeit erreicht. Es war unglaublich. Zuvor waren wir noch in der Schweiz im Schnee unterwegs. Kaum waren wir durch den Gotthardt Tunnel und noch einige Kilometer Autobahn den Berg hinuntergefahren trafen wir in Ascona auf Palmen und angenehme Temperaturen. Es war ein einmaliges Erlebnis. Jetzt mal zu einer Beschreibung der Region.

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Zwischen
Palmen und
ewigem Schnee
Dem Zauber der Seengruppe zwischen
Nord und Süd, zu der neben dem Lago
Maggiore und dem Comer See auch die
verträumten Seen des Varesotto, die
kleinen Voralpenseen der Brianza, der
geheimnisvolle Ortasee sowie der Lu-
ganer See gehören, erliegen seit jeher
die Reisenden; der Zusammenklang
aus Bergen, die ewiger Schnee verzuk-
kert, und aus Wasserflächen, die von
Steilwänden bis in üppige, subtropi-
sche Gartenlandschaften reichen, ver-
langt nach Superlativen zu seiner Be-
schreibung.
Doch nicht alles steht zum besten, ge-
rade um die Seen. Ihre Wasserqualität
ruft schon seit einigen Jahren Umwelt-
schützer auf den Plan, die eine verbes-
serte Kanalisation einfordern. Auch die
Landschaft muß sich immer größeren
Eingriffen und Verschandelungen aus-
setzen, denn der Bauboom hält - wenn
auch nicht ungebrochen - seit den 60er
Jahren an.
Nichtsdestotrotz konnte sich hier an
den Ausläufern der Alpen eine Kultur-
landschaft erhalten, die neben den
landschaftlichen und klimatischen Rei-
zen auch kulturell einiges zu bieten
hat: prachtvolle Barockkirchen, lango-
bardische bzw. präromanische und ro-
manische Sakralbauten, avantgardisti-
sche Wohnhäuser, geschichtsträchtige
Villen, Museen und französische Parks.
Auch wenn sich die oberitalienische
Seenlandschaft zwischen der Lombar-
dei, dem schweizerischen Tessin und
der Region Piemont erstreckt, ist sie
von einer einheitlichen Kultur geprägt.
Davon zeugen sowohl die romanischen
Sakralbauten in vielen Ortschaften so-
wie eine stolze Reihe gotischer Fresken.

Lage und Landschaft
Die Grenzen der Seengruppe sind we-
der politisch noch geographisch, son-
dern kulturell zu verstehen. In der
Kunst und Architektur, in der dialekta-
len Ausprägung und den Menschen
findet das Gebiet um den Lago Mag-
giore, den Corner See und Luganer See
sowie den Ortasee im Westen bis hin zu
den Gipfeln über der Valsassina im
Osten, von Locamo im Norden bis zum
Varesotto und zur Brianza im Süden
seine Gemeinsamkeit, ein Gebiet, das
etwa 3500 km2 umfaßt. Rund vier
Fünftel teilen sich die italienischen
Provinzen Novara, Varese und Como,
die zu den Regionen der Lombardei
und des Piemont gehören, der Rest ge-
hört zur Schweiz (Kanton Tessin).
Beide großen Seen, der Lago Maggiore
und vor allem der Lago di Como, er-
strecken sich inmitten einer mächtigen
Berglandschaft mit teilweise extremen
Höhenunterschieden an der Südab-
dachung der Alpen. Das Eishaupt des
Monte Legnone (2609 m) überragt den
Corner See um mehr als 2400 m - und
das bei einer horizontalen Entfernung
von nur 6 km. Er ist der höchste Gipfel
innerhalb des Reisegebietes und gehört
wie das Grignemassiv (2409 m) und der
Resegone (1875 m) zu den Bergamasker
Alpen.

Wir hatten eine Wohnung in Massino Visconti, in den Bergen weit über dem Lago Maggiore in Nähe von Lesa gelegen. Es gab nur nur Bauern die ihrer Arbeit nachgingen und sonst nichts

Ein Ausflug nach Verbania am westlichen Ufer des Sees gelegen, war sehr schön. Die Altstadt und das ganze Treiben war bezaubernd

Puuh... war das kalt.

Talwärts ging es dann zum Lago d’ Orta

Am See war es schön warm und wir fuhren auf den Monte Mottarone. Dort bereuten wir, daß wir unsere Ski nicht mitgenommen hatten. Reichlich Schnee, die Lifte in Betrieb und man konnte gut Ski fahren.

Romantisch eingebettet in die Landschaft ist Orta San Giulio mit seiner kleinen Insel San Giulio. Man parkt oben im Ort und läuft dann über kleine Gässchen zum See herab. Der Anblick ist zauberhaft.

Auf der kleinen Piazza kann man gut Pause machen und vielleicht .....

einen der guten Rotweine trinken die es hier gibt. und einfach die Sonne geniessen. Es war wunderbar mitten im Winter diese schöne Landschaft und das ausgesprochen warme Klima zu haben. Offen gesagt, es ist nicht billig. Gerade Essen gehen ist sehr teuer, aber es war sehr schön. Ein tolles Erlebnis.

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