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Erstellt: Januar 2004

Kajak auf der Ammer und in Slovenien Triglav Nationalpark / Radovna und Wocheneiner Save 1988

Anfang Juni fuhren wir zum zweiten Mal nach Slovenien zum Paddeln. Wir waren wieder auf dem Campingplatz in Bled untergebracht. Diesmal waren wir aber nicht mehr mit der hessischen Kanuschule, sondern in eigener Regie unterwegs. Allerdings nicht nur wir. Es waren auch noch einige Paddel Freunde dabei.

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Auf der Fahrt nach Slovenien machten wir noch einige Tage halt in Scharnitz, an der oberen Isar, in Bayern in der Nähe von Mittenwald. Dort befuhren wird wir die obere Isar mehrmals und auch die Ammer. Von der Isar gibt es seltsamerweise keine Bilder, oder ich habe sie noch nicht entdeckt.

Auf dem Campingplatz in Scharnitz.

Ammer - Die Scheibum 2

Ammer - Die Scheibum 1

Ammer - Die Scheibum 3

Voll eingepackt ging es dann in Slovenien auf die Wocheneiner Save. Neu war das nicht aber es hat immer wieder sehr viel Spass gemacht. Dieser Fluss bietet einfach alles. Von ruhig bis Wildwasser 3-4 im Abschluss.

Im Hintergrund befindet ein unterspülter Felsen der schon viele Kajakfahrer das Leben gekostet hat. Wir haben diesen Felsen immer umtragen. Es war uns zu gefährlich.

An der Ausstiegsstelle wurde alles wieder ein und aufgeladen und es ging zurück zum Campingplatz. Dort gab es Abends hervorragendes jugoslawisches Essen zu einem kleinen Preis.
Wir haben für Salat, Grillteller, Palatschinken, einige Bier und Eis nicht mehr als 5,- DM für 2 Personen bezahlt. Ob das heute noch so ist möchte ich bezweifeln.

Die Befahrung der Radovna war immer wieder ein Erlebnis. Die unberührte Natur und das kristallklare Wasser waren ein unvergessliches Erlebnis.

Links sieht man das höchste Wehr der Radovna. 5 Meter im freien Fall. Das hat Spass gemacht.

 

Auf dem Bild rechts ist Andrea kaum noch zu sehen. Boot und Paddler sind fast komplett unter Wasser.

Hier noch mal das Wehr von oben

Eine kleine Pause. Es gab immer Käse, Brot und Wein.

Eine wunderschöne Gegend die wir nie vergessen werden. Die unberührte Natur in der sogar Orchideen wild wachsen ist ein Erlebnis. Das kristallklare eiskalte Wasser gehört zum Paddeln dazu. Die Farbe des Wassers war einzigartig.

Im Tal der Radovna begegneten wir noch einem Mahnmal. Nazis hatten hier in der unberührten Natur, in der es wirklich nichts zu holen gab, Menschen umgebracht und die Häuser niedergebrannt. Wir zogen nachdenklich weiter.

Ein Jahr später waren nochmals mit der selben Besetzung in Bled. Aber nach drei Tagen fuhren wir wieder zurück. Morgens verschliefen die meisten und machten dann nachmittags noch Schläfchen, verpennten dann das verabredete Abendessen. Und so dachten wir uns.....und tschüs.

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