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Webdesign © Stefan Wilhelm
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Im Mai 1995 fuhren wir das erste Mal nach Holland um einen Bootscharter Urlaub zu verbringen. Für das Erste mal sollte eine Woche reichen. Stefan hatte im Sommer vorher seinen Bootsführerschein “See” gemacht und den wollten wir einmal ausprobieren. Der Führerschein ist in Holland nicht erforderlich, aber einige Grundkenntnisse aus der Schule und den Fahrstunden waren sicherlich wertvoll. Wir kamen in Holland in dem kleinen Ort Irnsum/Friesland an und waren sehr gespannt. Wie wird das Boot wohl aussehen. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wie neu lag die “Christine” am Steg. Wir haben uns kaum noch beruhigen können vor Begeisterung. Nachdem das Gepäck und Proviant verstaut war, gab es eine Einweisung für das Boot und auch eine Probefahrt, bei der man einige Anlegemanöver absolvieren musste. Das war sehr hilfreich. Danach hiess es “Leinen los” und da fuhren wir schon. Das Wetter war schön und wir tuckerten Richtung Princenhof. Je näher unser Übernachtungsplatz rückte, um so mehr fragten wir uns “Wie kommen wir wieder an Land”. Wir waren ziemlich nervös. Am Ende ist dann alles gut gegangen. Mit viel Ruhe und Gelassenheit lässt sich so ein Boot gut steuern und auch anlegen.
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Unser Urlaubsgebiet befindet sich in Holland/Friesland. Erreichbar über die Autobahn Köln-Oberhausen-Arnheim. Von Frankfurt/Main ca. 450 Km entfernt.
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Der erste Liegeplatz im Yachthafen von Princenhof/Earnewoude.
Mit dem Bug leicht angepeilt und sogar getroffen. Wir waren stolz wie die Spanier und danach gab es noch ein ganz leckeres Schollenfilet im Restaurant “Vischlust”.
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Am nächsten Tag ging es dann mit neuem Mut Richtung Süden. Gegen Mittag legten wir im Langwerder Wielen an einem Platz der Marrekrite an. Es war urgemütlich. Wir waren ganz alleine. .
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Das Anlegen ging mit starkem Wind auf Backbord erstaunlich leicht. Was wir nicht wussten, das Ablegen war ein Kunststück wenn der Wind das Boot gegen den Steg drückt. Wir wollten ja keine Kratzer in das Boot machen
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Im Boot konnte man es sich so r i c h t i g gemütlich machen. Wenn es zu kalt wurde (eigentlich nur nachts) wurde die Heizung angemacht.
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Sneek - eine recht große Stadt. Man sollte hier mal anhalten und evtl. eine Nacht verbringen. Das Sneeker Wassertor ist ein Touristenattraktion. Man kann mit dem Boot bis in die Innenstadt fahren und dort übernachten.
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Wir zogen einen Platz im Yachthafen “De Domp” von Sneek vor. Mittlerweile konnten wir ja auch anlegen. Dort genossen wir bei schönem Wetter den wundervollen Abend.
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Bolsward - unsere Lieblingsstadt. Hier kann man einkaufen, gut essen und im wunderschönen Stadthafen eine ruhige Nacht verbringen. Die Liegegebühr ist direkt im Rathaus (das mit dem großem Turm) zu zahlen. Es gibt wie eigentlich fast überall, Toiletten, Duschen und Frischwasser.
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