Webdesign © Stefan Wilhelm

Erstellt: Januar 2004

Friesland Mai 1997

In diesem Jahr charterten wir zuerst die “Doris” von De Navigator. Ein geräumiges Schiff mit einer Bug- und einer grossen Achter Kabine. Jede Kabine hat ihr eigenes Bad und Toilette.
Die erste Woche sollten die Schwiegereltern mit an Bord. Wir hatten viel Spass. Vor allem mein Schwiegervater Helmut. Abends wurde immer Karten gespielt und einiges getrunken. Das hat sehr viel Spass gemacht.
Für die zweite Woche mussten wir das Boot gegen die “Vrouwe Alice” wechseln und unsere Tante Magret kam an Bord. Die “Doris” war für diese Woche bereits ausgebucht.

Zurück

Unser Urlaubsgebiet befindet sich in Holland/Friesland. Erreichbar über die Autobahn Köln-Oberhausen-Arnheim. Von Frankfurt/Main ca. 450 Km entfernt.

Die “Doris”. Unser Schiff. Mit 11.5 Meter recht lang und mit fast 4 Meter Breite auch sehr geräumig. Sie war sehr wendig gerade beim anlegen. Geradeausfahren war nicht Ihre Stärke. Durch die grosse Breite und den geringen Tiefgang lief sie ständig aus dem Ruder. Die “Vrouwe Alice” war da wesentlich besser. Allerdings auch nicht so leicht anzulegen.

Es war Pfingsten und entsprechend viel Betrieb. Der Ausblick vom Fahrstand auf dem grossen Schiff war beindruckend.

Bei schlechtem Wetter oder zu kaltem Wind kann man bequem von innen Steuern und die Plattboden - und Segelschiffe bewundern. Auf dem Wasser ist hier immer was los.

Der Skipper und sein Schwiegervater bei schönem Wetter auf der Brücke.

In Workum machten wir mitten in der kleinen Stadt fest.

Und machten einen Ausflug. Alles ist von Wasser umgeben. Es ist sehr schön das ganze Treiben auf dem Wasser auch mal von Land zu betrachten.

Zum Abschluss der ersten Woche machten wir mitten in der Innenstadt von Sneek fest. Es ist nicht leicht hier einen Liegeplatz zu bekommen. Die “Doris” konnte man leicht in den kleinsten Platz manövrieren und so hatten wir einen ruhige Nacht.

Enten, die ewigen Bettler. Sie betteln sehr nett, aber wenn man ihnen nichts gibt, kommen sie auf das Boot. Manchmal etwas nervig.

In der zweiten Woche hatten wir die “Vrouwe Alice”. 10,5 Meter lang und sehr gut zu steuern.
Hier sind wir gerade in Bolsward mit einem Anlegemanöver beschäftigt.

Wir wollten nach der Übernachtung Wasser bunkern und der Tank (500 Liter) hatte nicht mehr sehr viel.

In Bolsward, wo wir gerade waren, kostete das Wasser nichts. Normalerweise bezahlt man für 100 Liter ca. 1 Gulden. Das dürften heute ca. 70 Cent sein.

Eng war die Fahrt durch die Stadt und durch die Schleuse.
Wie passierten den Leuchtturm von Lemmer und schon bald waren wir im Ijsselmeer.

Der Skipper überwachte die Landaktion und beschloss dann wieder in See zu stechen, nachdem die Laderäume voll waren.

Danach ging es nach Lemmer.
Wir fanden einen sehr schönen Liegeplatz mitten in der Stadt.

Die Stadtdurchfahrt von Lemmer ist recht eng. Links und rechts liegen die Boote und drei Zugbrücken sind zu durchfahren.

Im Hafen vor der Seeschleuse liegen die prächtigen Plattbodenschiffe. Tolle Segler die mit wenig Tiefgang auskommen.

Hier ist der Hafen vor der Schleuse. Einfach wunderschön.
Wir übernachteten und machten uns auf zum Ijsselmeer.

Auf dem Ijsselmeer sah man kein Land mehr und navigierte nach Kompass und den ausgebrachten Tonnen die in der Karte auch vermerkt sind. Es war etwas dunstig und so waren wir auf den Kompass angewiesen. Es ging aber alles gut und so fuhren wir bis nach Stavoren.

Wir hatten noch einen älteren Gast an Bord. Das war nicht so gut. Keiner konnte machen was er wollte. Wir waren sehr genervt.

1999 fuhren wir wieder nach Holland. Diesmal wieder alleine.

Es war wohl das letzte Mal alleine, den seit 2000 sind wir zu dritt. Wir warten nur noch bis der kleine Mann schwimmen kann.
Dann geht es wieder los.

 

Zurück