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Webdesign © Stefan Wilhelm
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Friesland August 2005
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Unser Urlaubsgebiet befindet sich in Holland/Friesland. Erreichbar über die Autobahn Köln-Oberhausen-Arnheim. Von Frankfurt/Main ca. 450 Km entfernt.
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Nachdem unser kleiner Moritz jetzt gross genug ist, hatten wir im August 2005 die “Doris für 2 Wochen gebucht.
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Die Motorjacht Doris ist ein geräumiges, modernes Schiff mit 2 Toiletten und 2 Duschen. Innen- und Aussensteuerstand, Warmluftheizung, fliessend kalt und warmes Wasser, Kassettenradio, Schiffsausrüstung, Ankerwinde, elektr. Kompass, klappbarer Instrumentenbügel, 220 V Landanschluss, Bugschraube, Kücheninventar für 5 Personen, Kühlschrank, 4-flammen Gasherd. Bettwäsche, Decken und Kopfkissen sind nicht an Bord. Haustiere sind nach vorheriger Vereinbarung erlaubt.
Länge 11.00 m, Breite 3.80 m, Tiefgang 1.00 m, Höhe 3.80 m, Lichte Höhe 1.95 m, HINO-Diesel 80 KW/4 Zyl., Treibstoff 420 l, Wasser 600 l.
Vorschiff: Kajüte mit 2 Einzelbetten, Schränke, bb. Dusche, Toilette mit Waschbecken, stb. Küche.
Mittschiffs: Eckbank, Eingang vom Achterdeck, Schränke, Steuerstand.
Achterschiffs: 1 Doppelbett, 1 Einzelbett, Schränke, stb. Dusche, Toilette mit Waschbecken.
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Der Innenraum ist sehr geräumig. Vorne ist die Bugkabine mit zwei Betten. Eine große Küche mit Kühlschrank, 4 Flammen Herd und reichlich Schränke zum verstauen. Links vorne ist das Bad mit Toilette und Dusche. Und zwar eine richtige Duschkabine. Das gleiche findet sich nochmal achtern.
Die achter Kabine ist wunderschön groß und sehr gemütlich. Hinten befindet sich noch ein großes Fenster zur Badeplattform. Zum Lüften ist so ein großes Fenster ideal.
Irgendwie hatten wir aber dieses Jahr kein Glück mit dem Schiff.
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Am 13.08.2005 um ca. 16:00 Uhr legten wir in Irnsum ab und fuhren ca. 45 Minuten in den Meinesloot Kanal bei Teherne wo wir einen schönen Liegeplatz der Marrekrite für die Nacht fanden. Das Gepäck wurde verstaut, etwas schönes gekocht und bei einem Bier oder Wein den Abend ausklingen lassen.
Schon mal einen Motorausfall auf dem Sneeker Meer gehabt ? Hier steht wie es geht ;-)
Am nächsten Morgen wollten wir über das Sneeker Meer Richtung Heeg. So weit kam es aber nicht. Direkt nach der Durchfahrt der Zugbrücke bei Teherne war der Motor aus. Nach einiger hektischer Orgelei lief er wieder mit wenig Leistung. Wir schafften es dann noch die paar 100 Meter in den Yachthafen WSC-Mid Friesland und riefen den Vercharterer an. Der war auch eine halbe Stunde später da und tauschte zwei Dieselfilter aus. Nach einigem entlüften der Maschine lief diese dann wieder. Leinen los und ab ging es ins Sneeker Meer. Mitten auf dem Meer war dann der Motor wieder aus und diesmal sprang er auch nicht mehr an. Wir sahen uns an, als würde gerade unser Haus abbrennen. Gut das wir den Vercharterer vor dem ablegen gefragt hatten, was wir tun sollen wenn auf dem Sneeker Meer der Motor wieder ausgeht. (Das hatten wir wirklich gefragt). Also winkte Andrea mit einem Tau. Manche winkten zurück, aber dann kamen zwei junge Friesländer mit einem 14 Meter Schiff und nahmen uns auf professionelle Weise längsseits. Es war an dem Tag Windstärke 6 und entsprechend Wellen. Wir wurden dann vor den Yachthafen “Paviljoen Sneeker Meer” geschleppt. Wir hatten mit den beiden netten Friesländern echt Glück. Die Sache hätte auch anders ausgehen können. Die beiden haben sich jedenfalls über die zwei Flaschen guten Rotwein gefreut. Dann wieder den Vercharterer angerufen. Es war Sonntag und ein Mechaniker war nicht zu bekommen. Kann man ja verstehen. Also saßen wir wie die begossenen Pudel in unserer Doris, die an der Aussenseite des Hafens bei starkem Wind so schaukelte das teilweise die Sachen aus den Schränken flogen. Von der Geräuschkulisse ganz zu schweigen. Es war eine wunderbare Nacht ;-) Am nächsten Morgen um 8:45 Uhr kam der Vercharterer mit einem Mechaniker und checkten alles. Sie fanden nichts. Ich bestand auf eine Probefahrt, denn der Motor lief wieder. Probefahrt und nach ein paar Minuten wieder Motor aus. Wenn man die Diesel Entlüftungspumpe betätigte sprang die Maschine wieder an. Also wurde die Vorförderpumpe ausgebaut und mit nach Joure in die Werkstatt zum durchmessen genommen. 2 Stunden später kamen die beiden wieder. Die Dichtungen der Pumpe waren kaputt und wurden ersetzt. Pumpe eingebaut und Motor lief. Der Motor hatte jetzt auch eine ganz andere Leistung und hörte sich anders an. Die Probefahrt für 15 Minuten unter Vollgas verlief gut.
Gleich vorweg. Der Motor lief von nun an einwandfrei und machte keine Probleme. Aber das Vertrauen war weg. Das ist auch ein Grund warum wir dieses Jahr nicht so viel fuhren.
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Das Wetter war schön. D.h. es war heiss. Also fuhren wir wieder ins Groote Gaastmeer. Und hier gingen wir bei der Hitze erstmal schwimmen. Das Wasser war mit ca. 19 Grad etwas kühl. Wenn man aber erstmal drin war wollte man nicht mehr raus. Etwas komisch ist es schon in die torfbraune Brühe zu springen. Zumal die meisten Schiffstoiletten nach aussen gehen. Nach Aussage einer deutschen Familie die vor uns lag, gehen deren Kinder seit Jahren regelmässig hier schwimmen und bisher war keiner krank. Das Ökosystem scheint hier zu funktionieren. Wir blieben auch gesund und ich hatte von dem Torfwasser eine Haut wie Samt. Wellness-Yachtcharter ;-)
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Am nächsten Morgen ging es über das Heeger Meer und bei Heeg rechts über den Woudsender Rakken nach Woudsend. Eigentlich wollten wir hier nur einkaufen. Wir fanden aber im Yachthafen “De Rakken” einen schönen Liegeplatz und beschlossen über das Wochenende hierzubleiben. Es war im Hafen auch ein Spielplatz vorhanden, so das der Kleine sich mal austoben konnte. Woudsend ist auch wirklich ein paar Tage Aufenthalt wert.
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